Cannabispflanze bringt Bewegung in Johanns Leben vor dem Ruhestand

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Johanns berufliche Zukunft scheint geklärt, bis ihn kurz vor der Rente die Kündigung erreicht. In „Zwischen Silber und Gold“ schildert Uve Kirsch, wie der langjährige Arbeitnehmer auf den unerwarteten Verlust von Aufgabe und Struktur reagiert. Aus der Krise entwickelt sich schrittweise eine neue Richtung, nachdem eine Pflanze im Vorgarten seine Aufmerksamkeit weckt. Der Roman verbindet eine lebensnahe Ausgangslage mit Komik. Edition Periplaneta veröffentlicht ihn am 30. September 2026 in zwei Ausgaben.

Die Kündigung prägt Johanns Alltag mit Bitterkeit und Sinnlosigkeit

Zwei Jahre vor seiner Rente wird Johann nach 37 Dienstjahren entlassen. Der Arbeitsplatz war ein fester Bezugspunkt seines Lebens und prägte seinen Tagesablauf. Mit dem Wegfall dieser Struktur gerät er in eine Krise. Er hat ein Zuhause, eine Ehefrau, berufliche Kenntnisse und ausreichend Zeit. Diese Bedingungen führen jedoch nicht zu Zuversicht. Johann sucht keine Aufgaben. Stattdessen verschließt er sich, bewertet seine Situation negativ und empfindet sein Leben als vollständig sinnentleert.

Johanns Frau scheitert zunächst mit Unterstützern Annäherungsversuchen an ihm

Der Roman richtet den Blick auf die psychischen Folgen eines unfreiwilligen Abschieds vom Arbeitsleben. Johann verliert mit seiner Beschäftigung nicht nur Einkommen, sondern auch einen wichtigen Rahmen für seinen Alltag. Der bevorstehende Ruhestand wird für ihn zur Quelle von Zweifel und Verbitterung. Konflikte innerhalb der Familie, besonders die Distanz zu Helmut, verschärfen seine Lage. Seine Frau bemüht sich um Verständnis und Nähe, stößt aber auf Widerstand. So entsteht ein Krisenbild.

Eine ungewöhnliche Entdeckung setzt Johanns festgefahrenes Leben in Bewegung

Eine Cannabispflanze, die ohne erwartbaren Anlass in Johanns Vorgarten wächst, verändert die Ausgangslage der Erzählung. Sie trifft auf einen Mann, der sich nach beruflicher Enttäuschung in seinen Gewohnheiten eingerichtet hat. Das unerwartete Detail schafft einen Anlass, seine Perspektive zu erweitern und neue Vorhaben nicht länger auszuschließen. Der Roman verbindet diesen Impuls mit einer zurückhaltenden Spannung. Wie Johann reagiert, welche Menschen beteiligt sind und wohin die Entwicklung führt, wird nicht erläutert.

Roman macht ernste Umbrüche durch Wärme und Leichtigkeit zugänglich

Als Roman für die Herbstzeit verbindet das Werk eine saisonale Lesestimmung mit dem Thema des Lebensabends. Es schildert eine Situation, in der vertraute Abläufe enden und neue Perspektiven erst gefunden werden müssen. Dadurch spricht die Erzählung Erfahrungen an, die Leser bei sich selbst oder bei nahestehenden Menschen beobachten können. Die ernsten Aspekte des Abschieds und der Sinnsuche erhalten Raum. Ein warmer humorvoller Erzählton hält die Geschichte leicht, zugänglich und ermutigend.

ISBN-Nummern kennzeichnen Softcover und EPUB des neuen Periplaneta-Romans eindeutig

Der in Berlin ansässige Verlag Edition Periplaneta legt den Roman am 30. September 2026 vor. Die Veröffentlichung umfasst ungefähr 316 Seiten und erfolgt sowohl als Softcover als auch im EPUB-Format. Für die gedruckte Ausgabe werden 20,00 Euro berechnet; sie ist über die ISBN 978-3-95996-339-8 identifizierbar. Die digitale Fassung kostet 14,99 Euro und besitzt die ISBN 978-3-95996-340-4. Interessenten erhalten dadurch eine Wahlmöglichkeit zwischen der Papierausgabe und einer Version für elektronische Lesesysteme im Handel.

Seit 2014 veröffentlichte Uve Kirsch vier Romane bis heute

Mit vier seit 2014 veröffentlichten Romanen verfügt Uve Kirsch über kontinuierliche literarische Erfahrung. Der aus Hannover stammende Autor lebt vor den Toren Berlins. Sein Roman „Zwischen Silber und Gold“ greift einen Stoff der Gegenwart auf und verknüpft einen privaten Umbruch mit einem überraschenden Auslöser. Dadurch entsteht eine Geschichte, die individuelle Lebenslagen und unerwartete Entwicklungen zusammenführt. Neben seiner schriftstellerischen Arbeit steht Kirsch für Lesungen, Interviews und Gespräche kultureller Veranstaltungen bereit.

Leser erhalten mit diesem Roman eine Geschichte über persönliche Neuorientierung im späteren Lebensalter. Der Text konzentriert sich auf die Folgen einer beruflichen Enttäuschung und auf die Frage, wie sich der Alltag ohne feste Arbeit verändert. Die Hauptfigur begegnet dieser Situation zunächst mit Rückzug und Skepsis. Ein ungewöhnlicher Vorgang im eigenen Vorgarten schafft jedoch Bewegung und eröffnet Handlungsmöglichkeiten. Die Verbindung aus Konflikt, Humor und warmer Erzählweise macht ihn für Herbstleser besonders interessant.

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